Dr. med. univ. Jürgen Heger

Facharzt für  Gynäkologie und Geburtshilfe

Oberarzt am Landesklinikum Horn

Wahlarzt



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gynaekologie

Das Klimakterium bezeichnet bei der Frau die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man trivial auch als Wechseljahre.


Es bedarf in der Regel keiner Behandlung, solange keine starken Beschwerden auftreten, die durch die hormonelle Umstellung ver-ursacht werden.


Im Durchschnitt beginnt das Klimakterium mit 45 bis 55 Jahren und führt häufig zu Schwankungen im Menstruationszyklus. Wurden die Eierstöcke schon früher operativ entfernt, setzt das Klimakterium unmittelbar danach ein.


Als Postmenopause wird der Zeitraum zwölf Monate nach der letzten spontanen Menstruation bezeichnet.


Die wichtigste hormonelle Änderung ist der Rückgang des Östrogens, das in den Eierstöcken gebildet wird.


Die häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Libidomangel, eine Atrophie der Scheidenhaut mit entsprechender Trockenheit, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, zu Scheidenentzündungen und zu Blutungen führen kann.


Weitere Beschwerden, die auftreten können sind Schwindel, ver-mehrte Ermüdbarkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Harninkontinenz, Blasenentzündungen und Haarausfall.

Zur Linderung der Beschwerden, wie zum Beispiel Hitzewallungen, genügt in vielen Fällen eine Behandlung mit Pflanzenpräparaten wie Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer, regelmäßiger körperlicher Aktivität oder Entspannungstechniken wie Yoga.

Es kann aber auch bei besonderem Leidensdruck notwendig sein, kurzfristig eine lokale oder systemische Hormonbehandlung durch-zuführen.


Frauenarzt