Dr. med. univ. Jürgen Heger

Facharzt für  Gynäkologie und Geburtshilfe

Oberarzt am Landesklinikum Horn

Wahlarzt



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gynaekologie Frauenarzt

Die weibliche Brust stellt das größte Drüsenorgan dar und ist als hormonabhängiges Gewebe während der Geschlechtsreife zyklischen Auf- und Abbauvorgängen unterworfen.


Sie besteht aus drei Gewebearten:


Das Drüsengewebe besteht aus:


Die meisten Veränderungen der Brust sind gutartig und haben gar keinen Krankheitscharakter. Sie werden häufig bei der Selbstuntersuchung der Brust oder während einer Mammographie gefunden.


Trotz modernster Untersuchungsmethoden kann nicht immer zweifelsfrei festgestellt werden, ob eine erstmals aufgetretene Veränderung tatsächlich gutartig ist. Deswegen sollten neu aufgetretene Veränderungen und Knoten unbedingt weiter abgeklärt werden.


Auch wenn drei Viertel dieser Befunde gutartiger Natur sind, gilt es doch die bösartigen herauszufiltern. Dies geschieht durch eine Feinnadelpunktion, bei der zwei bis drei Gewebezylinder entnommen werden. Bei einem bösartigen Befund ist eine anschließende Operation notwendig.


Die möglichst vollständige Entfernung von bösartigen Tumor-geweben ist der wichtigste Schritt bei der Behandlung von Brustkrebs. Dies bedeutete früher fast immer die komplette Entfernung der befallenen Brust (Ablatio). Moderne Operations-techniken erlauben in drei Viertel der Fälle eine brusterhaltende Operation.


Auch das früher so gefürchtete Lymphödem des Armes als Folge einer radikalen Entfernung von Achsellymphknoten ist heute dank der schonenden Sentinel-Technologie seltener geworden. Dabei wird der Wächterlymphknoten in der Achsel markiert, entfernt und mittels Gefrierschnitt während der Operation festgestellt, wie weit der Tumor bereits fortgeschritten ist. Nur bei Befall dieses Lymphknotens ist eine Entfernung der weiteren Achselymphknoten notwendig.


Wurde brusterhaltend operiert, ist eine anschließende Be-strahlung unumgänglich. Das histologische Ergebnis der Operation ist entscheidend, ob eine Nachoperation bzw. welche Therapie (Bestrahlung / Chemotherapie) anschließend notwendig ist.